Institut für Ökologie

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Ökologie" hat die längstmögliche Tradition in Jena, denn hier wurde der Begriff im Jahr 1866 von Ernst Haeckel erstmals verwendet. Damit  definierte  er eine neue Teildisziplin innerhalb der Biologie, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt beschäftigt.





Das 1968 gegründete Institut für Ökologie in Jena besteht heute aus drei Arbeitsbereichen mit insgesamt sechs Arbeitsgruppen und rund 90 Mitarbeitern, Doktoranden bzw. Doktorandinnen und Studierende im Master-Studiengang. Die Forschungsschwerpunkte liegen in der funktionellen Biodiversitätsforschung, der Evolutionären Verhaltensökologie, der Bedeutung von Mikroorganismen für biogeochemische Prozesse, der Polarökologie, der Sukzessionsforschung und der Anwendung von Multivariater Statistik für die Ökosystemanalyse. Zusammen mit den beiden Max-Planck-Instituten für Chemische Ökologie (gegründet 1996) und Biogeochemie (gegründet 1997) hat sich Jena zu einem Zentrum der ökologischen Forschung in Deutschland entwickelt.